Ausflugsziele rund um Wuppertal-Dönberg
Vom Dönberg aus liegt das halbe Bergische Land in einer halben Stunde. Die folgenden Ziele haben wir vom Haus aus nachgerechnet, mit dem Auto und ohne Berufsverkehr. Die kürzeste Fahrt dauert zehn Minuten, die längste dreißig.
| Ziel | Fahrzeit | Entfernung |
|---|---|---|
| Mariendom Neviges | 10 Min. | 7 km |
| Visiodrom im Gaskessel | 18 Min. | 8 km |
| Grüner Zoo Wuppertal | 19 Min. | 15 km |
| Skulpturenpark Waldfrieden | 19 Min. | 8 km |
| Müngstener Brücke | 23 Min. | 23 km |
| Neanderthal Museum | 28 Min. | 29 km |
| Schloss Burg | 30 Min. | 36 km |
Mariendom Neviges, 10 Minuten
Die Route beginnt auf unserer eigenen Straße: Sie fahren die Horather Straße hinunter Richtung Neviges und stehen nach sieben Kilometern vor einem Gebirge aus Sichtbeton.
Der Wallfahrtsdom wurde 1968 nach Plänen von Gottfried Böhm geweiht, dem bis heute einzigen deutschen Träger des Pritzker-Preises. Verbaut sind rund 7.500 Kubikmeter Beton, die Außenwände sind im Schnitt 80 Zentimeter dick. Der Innenraum fasst etwa 3.000 Menschen und ist damit nach dem Kölner Dom die zweitgrößte Kirche im Erzbistum Köln.
Von außen wirkt der Bau wie ein Felsmassiv, innen öffnet sich ein Raum, der eher an eine überdachte Stadt erinnert als an ein Kirchenschiff. Der Eintritt kostet nichts. Öffnungs- und Gottesdienstzeiten stehen bei der Wallfahrt Neviges.
Visiodrom im Gaskessel, 18 Minuten
Der frühere Gaskessel an der Mohrenstraße ist innen 38 Meter breit und 47 Meter hoch, ohne eine einzige Stütze. In diesen Raum projizieren 33 Laserprojektoren auf 6.500 Quadratmeter Fläche, nach Angabe des Betreibers die größte 360-Grad-Leinwand Europas. Gezeigt werden wechselnde Bildshows, bei denen man mitten im Bild sitzt statt davor.
Auf dem Dach führt ein Skywalk in rund 70 Metern Höhe um den Kessel herum, mit Blick über das Tal. Geöffnet ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr. Welche Show gerade läuft und was sie kostet, steht auf visiodrom.de.
Grüner Zoo Wuppertal, 19 Minuten
Der Zoo an der Hubertusallee wurde 1881 eröffnet und erstreckt sich über 24 Hektar am Hang über der Stadt. Das Gelände ist als Park angelegt, mit altem Baumbestand und Höhenunterschieden, die ein paar Kondition verlangen. Zu sehen sind unter anderem Elefanten, Tiger, Pinguine und Rote Pandas. Geöffnet ist täglich von 9 bis 18 Uhr. Für einen Besuch sollten Sie einen halben bis ganzen Tag einplanen. Die Preise stehen beim Grünen Zoo Wuppertal.
Skulpturenpark Waldfrieden, 19 Minuten
Der Bildhauer Tony Cragg hat auf einem alten Villengrundstück im Wuppertaler Süden einen Skulpturenpark angelegt. Zwischen Buchen und Hanglagen stehen Arbeiten der modernen und zeitgenössischen Bildhauerei, dazu kommen zwei Ausstellungshallen und die denkmalgeschützte Villa Waldfrieden.
Die Ausstellungen wechseln mehrmals im Jahr, im Sommer gibt es Konzerte im Park. Programm und Öffnungszeiten stehen beim Skulpturenpark Waldfrieden.
Müngstener Brücke und Brückensteig, 23 Minuten
Zwischen Solingen und Remscheid überspannt die Müngstener Brücke das Wuppertal in 107 Metern Höhe. Sie wurde 1897 fertiggestellt und ist bis heute die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands. Der Hauptbogen misst 170 Meter, die gesamte Stahlkonstruktion 465 Meter.
Unten im Brückenpark lässt sich das Bauwerk bei einem Spaziergang von unten betrachten. Wer mehr will, bucht den Brückensteig: eine geführte Klettertour über den Bogen hinauf und auf anderem Weg über einen Querträger wieder hinunter. Der Betreiber nennt dafür 79 Euro pro Person. Freies Klettern gibt es nicht, die Tour findet nur mit Führung und nur bei passendem Wetter statt, und eine Anmeldung ist zwingend. Vorausgesetzt werden Schwindelfreiheit, sicherer Tritt und eine ordentliche körperliche Verfassung. Alle Bedingungen stehen beim Brückensteig.
Neanderthal Museum, 28 Minuten
Im Tal der Düssel bei Mettmann wurden 1856 jene Knochen gefunden, die einer ganzen Menschenart ihren Namen gaben. Das Museum am Fundort erzählt die Entwicklungsgeschichte des Menschen; draußen führt ein Rundweg durch das Tal zur eigentlichen Fundstelle, dazu gehört ein Eiszeitliches Wildgehege mit Wisenten und Tarpanen.
Rundweg und Wildgehege lassen sich mit dem Museumsbesuch zu einem halben Tag verbinden. Öffnungszeiten und Preise stehen beim Neanderthal Museum.
Schloss Burg, 30 Minuten
Die Höhenburg über der Wupper bei Solingen-Burg ist das Wahrzeichen des Bergischen Landes und war Stammsitz der Grafen von Berg. Die heutige Anlage ist eine Wiederaufbau-Rekonstruktion; im Inneren zeigt ein Museum die Geschichte der Region. Vom Bergfried reicht der Blick weit über die Hänge.
Hinauf kommt man zu Fuß oder mit einer Seilbahn vom Ortsteil Unterburg. Für Anfahrt, Burg und Museum sollten Sie einen Nachmittag einplanen.
Ohne Auto unterwegs
Die genannten Fahrzeiten gelten fürs Auto. Wer ohne anreist, kommt mit dem Bus in gut 25 Minuten nach Wuppertal hinunter und von dort mit Schwebebahn und Bahn weiter. Die Schwebebahn fährt seit über hundert Jahren im Linienbetrieb als Hängebahn über dem Fluss. Welche Buslinie ab Dönberg fährt, steht unter Anreise & Parken.
Wer lieber zu Fuß losgeht, findet die Etappe des Rundwegs um Wuppertal, die direkt in Dönberg beginnt, unter Wandern ab Wuppertal-Dönberg. Einen Überblick über die Region gibt die Seite Wochenende im Bergischen Land.
Übernachten zwischen zwei Ausflügen
Das Einzelzimmer kostet 58 € pro Nacht, das Doppelzimmer 90 €, jeweils inklusive Infrastrukturförderabgabe. Das Frühstücksbuffet steht bis 10 Uhr bereit und kostet 9 € pro Person. Geparkt wird kostenfrei direkt am Haus, was bei mehreren Tagesausflügen hintereinander praktisch ist.
Abends gibt es im selben Gebäude das griechische Restaurant Akropolis mit Biergarten, dienstags bis samstags ab 17 Uhr, sonntags ab 12 Uhr; montags ist dort Ruhetag.
Fragen Sie Ihr Zimmer telefonisch an unter +49 202 77619 oder über das Kontaktformular. Alle Zimmer im Überblick: Zimmer & Preise.
